16 September 2010 - 19:30

Der Prediger des heutigen Freitagsgebets von Teheran hat die Koranverbrennung einen verrückten Akt genannt.

  Ayatollah Ahmad Dschannati wies in seiner Ansprache zum Freitagsgebet von Teheran auf die Feststellung des geehrten Oberhaupts der Islamischen Revolution, das die Stellung des Westens gegenüber der islamischen Wachsamkeit als wackelig bezeichnete, hin und sagte: Der Koran ist nicht nur ein Buch für Iran, sondern er ist die Heilige Schrift von 1.4 Milliarden Muslimen, die verbrannt wird.
Nach den Worten von Ayatollah Dschannati ist der Westen der Hauptverlierer gegenüber solch einem unvernünftigen Akt. Er sagte dazu weiter, bei jeder solchen Aktion schadet sich der Westen selbst.
Der Prediger des Teheraner Freitagsgebets wies dann auf die verheerende Überschwemmung in Pakistan hin und erklärte, das iranische Volk ist dem Aufruf des geehrten Oberhaupts der Islamischen Revolution zu größeren Hilfen an die Opfer dieser Katastrophe gefolgt.
Ayatollah Dschannati schilderte die Hilfsaktionen des iranischen Volkes an die Brüder und Schwestern in Pakistan; er lobte die Hilfsbereitschaft der Iraner und sprach sich für die Fortsetzung dieser Hilfen aus.
In einem anderen Teil seiner Ansprache bezeichnete Ayatollah Dschannati die auf amerikanischen Druck gegen Iran verhängten Sanktionen als wirkungslos und machte deutlich, dass das iranische Volk Koranverbrennenden Feinden gegenüber steht und sich keinem Druck beugt.
Er betonte, das iranische Volk, das gegen Unterdrückung, opferbereit, standhaft und hingabefähig ist, ist bei der Erzielung des Fortschritts mit Herausforderungen konfrontiert, die es aber sehr leicht überwinden wird und dann zum Erfolg gelangt.
Ayatollah Dschanati zählte zudem die offenkundigen und wichtigen Eigenschaften des geehrten Ayatollah ol Ozma Khamenei auf und sagte, das islamische Staatssystem ist in der Hand eines gerechten befugten Rechtsgelehrten, der mit Weitsicht die Lage im In- und Ausland gut beobachtet.
Der Prediger wies dabei auch auf die Unruhen in Iran nach den Präsidentschaftswahlen im vergangenen Jahr hin und sagte, dankt der guten Weitsicht des geehrten Oberhaupts der Islamischen Revolution wurde das Komplott von 2009 beendet und die Feinde haben ihre Hoffnung verloren.